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Diary Archiv ich will mich ... bitte

Kraftlos

Ich bin die ganze Zeit so müde, wenn ich aber im Bett liege, dann kann ich nicht schlafen. Ich fühl mich ständig ängstlich. Flüchte in die Bulimie fühl mich dadurch immer kurz besser und gleichzeitig unheimlich traurig. Eine Woche hab ich es ohne einen Rückfall geschafft, das Wochenende hat mich wieder komplett reingerissen. Heute zusammengerissen. Wohl auch nur deshalb, weil ich kaum alleine war bzw. Angst hatte, dass meine Mitbewohnerin früher nachhause kommt...

Alles was ich ohne die ES abnehme nehm ich durch die Bulimie wieder zu. Dieser ewige Kreislauf kotzt mich selbst so an. Ich hätte, NEIN ich HABE wirklich andere Probleme. Aber mir wird das alles zuviel-

 

Ich will flüchten. Vor den Gedanken, vor der Angst, vor der Essstörung, vor den Stimmen, aber am meisten laufe ich vor mir selbst davon. Jeder Gedanke mich wirklich damit auseinander zu setzen tut so weh. Und ich darf nicht schon wieder so heulen. Ich muss morgen in die Arbeit. Die nächste Woche liegt vor mir. Willkommen Leben.

16.5.10 21:30


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Kleiner Hoffnungsschimmer



Freunde sind Menschen, die dir zuhören und das hören, was du nicht sagst.

Dankeschön.

Heute geschafft. Und bißchen stolz, vor allem aber glücklich, dass es wieder hinhauen kann. Sei es nur diese kurze Zeit, es ist so.

11.5.10 23:51


Es geht auch anders!



Unerklärlicher Hunger den Tag über. Müdigkeit ist oft ein Auslöser bei mir. Ich schlaf am Shreibtisch fast ein, denk ständig an mein "Mittagessen", das in meiner Tasche auf mich wartet. Ein belegtes Brötchen. Hüttenkäse, 1 Scheibe Aufschnitt, geschnittenes Gemüse.

Viel zu früh gegessen. Schon um halb eins- "normal" wäre wohl zwei gewesen. Immerhin gab es schon um elf eine Laugenstange. 

Der "hunger" oder wohl besser die "Gier" (?) war aber größer. Dann die Überraschung. Erst um halb neun Abendessen. Nicht alleine, in Gesellschaft. Tut gut aus dem Teufelskreis auszubrechen. Wenn auch nicht aus eigener Kraft. Aber es geht eben auch anders. Tag 4 ohne Rückfall. Morgen ist der Tag wieder recht durchgeplant. Abends bin ich wohl alleine. Gefahr also wieder da. Aber jetzt bin ich zu müde, um mir Pläne zu machen.

11.5.10 00:10


verloren



Versucht heute geregelter zu essen. Keine Fressattacke in dem üblichen Sinne. Kein K* danach. Der Gedanke war heute auch nur versteckt. Soll bedeuten, dass der Gedanke sich bewusst vollzustopfen, um dann mit Schmerzen ins Bad zu gehen, nicht verschwunden ist. Aber heute hab ich nicht bewusst daran gedacht.
 
Gewonnen hab ich heute aber nicht. Viel zu hohe Ansprüche an mich selbst?
Die Wahrheit ist, dass ich jemanden verloren habe. Und jetzt bei jedem Gedanken, ans Dünner werden, SChöner aussehen, Gedanken an die ES mir am liebsten selbst ins Gesicht schlagen möchte. Wenn du wüsstest, gewusst hättest, was ich da mache, was hättest du zu mir gesagt?
 
Verloren. Ich verlier mich selbst wieder. Verlier den Glauben an mich, daran dass ich es herausschaffen kann. Daran, dass Essen einfach wieder dazu da ist, sich satt zu fühlen. Ich fühl mich überfressen ja. Aber nicht satt. Ich habe ständig Hunger. Weiß aber nicht wonach.
 
Und ich bin es so leid, ständig gegen mich selbst zu kämpfen. Niemand sieht es. Niemand ahnt es. Niemand weiß es. Sie lächelt ja. Sie macht Witze. Sie ist stark.
 
Ich mache Witze, weil ich nicht weinen will.
Ich weine nicht vor euch, weil ich Angst habe nicht aufhören zu können.
Ich schaue mir alleine traurige Filme an, damit ich weinen kann.
 
Frühstück-ersatz (sehr spät aufgestanden und dann gleich "Mittagessen" gekocht) : Gemüsereis
Nachmitags: Rest vom Gemüsereis (insgesamt 90 g trockener Reis, jede Menge Gemüse)
Abends: Fresserei ging los: vier Knäcke mit Bierschinken, Käse, Salami, Rührei mit Brot und Belag, 3 HV Lakritze, 2 HV Salzstangen, Pistazien, gr. Stück Gouda, Salat mit Essig- Öl Dressing
 
Ekliges Völlegefühl. Gefühl versagt zu haben. Und dann dieser unheimliche Drang unheimlich viel Süßes in mich reinzustopfen. Zum Glück ist mein Zimmer "clean". 
 
9.5.10 23:13


Um jeden Preis dünn?



Viele zahlen einen hohen Preis dafür. Folgen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können...

 

8.5.10 22:27


Ich hab es satt



Ich hab es satt, etwas sein zu wollen, was ich nicht bin.

Ich hab es satt, dass ich es dennoch will.

Ich will es nicht aufgeben und ich will nicht zurück. Der ständige Kampf, ich bin einfach müde. Und dennoch bin ich unglücklich, wie es momentan ist.

Normal? Oder doch schon dick? Essgestört? Bulimisch? 

Was ist der Grund? Ich find mein Leben oft zum Kotzen, so sehr, dass ich versuche damit so umzugehen. Meine Gefühle regelrecht auszukotzen, Ja, es ist falsch. Und nein, es geht nicht darum dünn zu werden. Denn das bin ich nicht. Und das meine ich ganz objektiv. Mein BMI ist an der oberen Grenze zum Übergewicht. Leute, die das nicht verstehen können, für die eine Esstörung erst ab einem BMI von 17 beginnt, die beneide ich. Aus einem einfachen Grund:

Sie sind normal. Ich habe früher auch den Kopf geschüttelt, wenn ich einen Bericht über Bulimie gesehen hatte. Wie kann man nur. Wenn man abnehmen will, dann soll man halt weniger essen und Sport machen.

Jetzt, mit 25 Jahren stecke ich in der ES fest. Es muss aufhören, ich muss damit aufhören. Das weiß ich und ein Teil in mir will es auch. Der andere Teil ist stärker. Habe gerade wieder "die" Schublade geleert. Lauter Müll, lauter Süßigkeiten, die ich verstecke. Ein Packung Dickmanns ist im Mülleimer und ich weiß, dass wenn ich sie dort wieder herausnehme, was damit passieren wird. Im Moment ist der vernünftige Teil stärker und ich werde die Packung nachher samt dem Müll in die Tonne bringen. Aber ich weiß auch, dass ich das nur durchhalte, wenn ich mir einen Plan mache. Einen den ich auch einhalte.

Es muss wieder funktionieren. Ein gesundes Maß, eines das mir nicht schadet, eines mit dem ich mich wieder wohlfühlen kann. Die Kilos purzeln dann wieder automatisch...

Es wäre schön, wenn es nur um das Aussehen gehen würde. Denn das kann man irgendwie ändern. Manche Umstände gerade nicht.

8.5.10 13:25


Es fängt wieder an



Ich wollte es nicht. Ich wollte aufhören. Es sollte aufhören. Aber mir wird alles zu viel. Brauche irgendwas, an dem ich mich festhalten kann. Es ist feige und der falsche Weg. Ja. Aber es ist verdammt noch mal ein Weg.
5.5.10 23:10


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